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9. Oktober 2026
Heike Dempster im Artikel "10 aufstrebende Kunstpositionen in München, die du kennen solltest" in Mucbook:
"Luisa Baldhuber begreift Licht nicht nur als Beleuchtung, sondern als materielles und psychologisches Medium. Ihre Installationen, Environments und Glasobjekte bewegen sich zwischen physischer Realität, innerer Wahrnehmung, digitalen Bildwelten und posthumanen Ökologien.
2024/25 zeigte das Haus der Kunst mit „Afterglow“ ihre erste institutionelle Einzelausstellung, während sie noch an der Akademie studierte. 2025 schloss Baldhuber als Meisterschülerin von Peter Kogler ab. Ihre Arbeit wurde unter anderem mit dem CeU Art Award ausgezeichnet; außerdem war sie PS61 Studio Scholar.
„München ist meine Heimatstadt, ich bin hier aufgewachsen und obwohl ich meine Reibungspunkte mit der Stadt habe, bin ich trotzdem fürs Erste hier ansässig geblieben“, sagt Baldhuber. Und obwohl sie hier zu Hause ist, beschreibt sie München als oft zu „aufgeräumt, engstirnig und brav“ und stellt fest, dass es an bezahlbaren Räumen für Subkultur fehlt.
Ihre Kunst setzt genau dort einen Kontrapunkt. „Mich interessiert stets das Zusammenspiel aus innerer Realität und äußerer Wirklichkeit“, erklärt Baldhuber. Ihre Beschäftigung mit dem Light-and-Space-Movement verbindet sie mit einer zeitgenössischen Frage: Wie beeinflusst unsere Wahrnehmung die Welt – und wie wird diese Wahrnehmung selbst durch Räume, Licht und Technologie geformt?"
© Heike Dempster

Photo by © Julia Milberger and portrait by Leonhard Huber