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The Way Things Are ⎮ Nnenna Okore

Die Werke in The Way Things Are hinterfragen und interpretieren durch Prozesse des Webens, Ausfransens, Zerreißens und Färbens neu, was es bedeutet, mit dem Pflanzenleben verbunden und voneinander abhängig zu sein. Okore konstruiert unter Verwendung von Materialien wie Jute, Sackleinen und Mulltuch texturreiche Blumenformen. Diese dienen als Mahnmal für die Vergänglichkeit des Menschen und die ökologische Verletzlichkeit. Durch ihre Ausdruckskraft, Biegsamkeit, Faltbarkeit und Entfaltbarkeit verkörpern ihre taktilen Oberflächen Empfindungen von Bewegung und Wachstum. Verwurzelt in den Ideen der ökologischen Verbundenheit und der menschlichen Interdependenz betont die Arbeit die untrennbare Beziehung des Menschen zur Natur. Durch dieses Werk werden wir daran erinnert, angesichts von Selbstgefälligkeit oder Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohlergehen der Pflanzenwelt zu handeln. Pflanzen sind die Lebensader aller Lebewesen. Sie spiegeln wider, wer wir sind und wer wir werden. Sie verkörpern die Zyklen des Lebens, des Sterbens, des Verfalls und der Erneuerung. Sie spiegeln unsere eigene zerbrechliche Existenz wider. In diesem Sinne sind Pflanzen unsere nächsten Verwandten und können uns etwas über Fürsorge, Demut und Respekt lehren.

"Ich möchte die Schönheit des Lebens und des Todes zum Ausdruck bringen. Flora, das Symbol, das ich in meinen Werken immer wieder verwende, steht für den Lebensweg. Im Laufe ihres Lebens erlebt die Blume einen Höhepunkt der Blüte, gefolgt von einer Reihe von Verwelkungen. Sie verkörpert die Vergänglichkeit des Daseins. Deshalb bemühe ich mich, die Schönheit des Lebens zu feiern, solange es dauert. Selbst wenn sie verblüht ist, wird eine neue Blüte in Form einer neuen Geburt entstehen, [und] morgen wird die Sonne wieder scheinen. Ich bin erstaunt über die Regenerationsfähigkeit der Natur. Der Tod wird immer der Geburt weichen, wie es die Gesetze des Kosmos vorgeben." Nnenna Okore (übersetzt aus einem Interview mit Emily Spicer, 2017)

Nnenna Okore (*1975 Canberra, AUS, lebt und arbeitet in Chicago/USA) wurde in Australien geboren, wuchs in Nigeria auf und arbeitet in den Vereinigten Staaten. Sie ist Professorin für Kunst an der North Park University in Chicago. Während ihres Bachelor Studiums an der University of Nigeria studierte sie bei El Anatsui, der 2019 eine große Retrospektive im Haus der Kunst hatte, und wurde von ihm betreut. Okores Arbeit konzentriert sich auf ökologische Themen, die in ihrer langen Karriere als Künstlerin, Forscherin und Lehrerin in künstlerischer Praxis, Pädagogik und sozialem Engagement verwurzelt sind. Als Kunstschaffende in Chicago hat Okore an zahlreichen partizipativen Kunstprojekten und Ausstellungen teilgenommen, die den Dialog, das Kunstschaffen und das Bewusstsein für aktuelle Umweltfragen fördern sollen. In ihren kreativen Prozessen verwendet sie umweltfreundliche Materialien wie natürliche Farbstoffe, Fasern, Stoffe und Biokunststoffe. Okore engagiert sich leidenschaftlich für den Dialog über ökologische Themen und ist derzeit an gemeinsamen Umweltprojekten in Nigeria, Australien und den Vereinigten Staaten beteiligt. Nnenna Okore, deren Werk globale Diskussionen in der zeitgenössischen Kunst prägt, hat vor kurzem eine große ortsspezifische Installation mit dem Titel Between Earth and Sky im Royal Botanic Gardens in Kew, London, fertiggestellt. Ihr monumentales Glaswerk Together We Belong, Here (304x853 cm, handbemaltes Glas) – produziert von der Mayer’sche Hofkunstanstalt in München – wurde kürzlich von der Umweltschutzbehörde des US-Bundesstaates Illinois in Auftrag gegeben und feierlich eröffnet. Eine weitere großformatige Glasinstallation (handbemaltes Glass) in Baltimore, USA, wird noch in diesem Jahr enthüllt.

Okore ist Preisträgerin des Fulbright Scholar Award 2012 und des Creative Victoria Award aus Australien. Ihre Werke wurden in bedeutenden Ausstellungen im Museum of Art and Design, NY, im Museum of Contemporary African Diasporic Art, New York, im Spelman Museum of Fine Art, Atlanta, im Museu Afro Brasil, Sao Paulo, Brasilien, im Memphis Brooks Museum of Art und dem Cleveland Museum of Art, der Triennale in Brügge, der Chengdu International Biennial und der Public Art Abu Dhabi (PAAD) Biennial gezeigt.

Bildcredits: © Julia Milberger

Installation View 1
Installation View 2
Installation View 3

Nnenna Okore

Klenze Palais am Odeonsplatz
Ludwigstraße 7
80539 München
gallery@behncke-gallery.com
Mobil: +49 (0) 173 612 86 60
Galerie: +49 (0) 89 680 969 92
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