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MÜNCHEN: Charmaine Poh, „Künstlerin des Jahres“ der Deutschen Bank 2025 und Stipendiatin der Villa Romana 2026
Montag, 6. Juli, 19 Uhr:
Internationaler Vortrag von Charmaine Poh (Singapur/Berlin) an der Akademie der Bildenden Künste München unter der Schirmherrschaft von Prof. Olaf Nicolai und mit einer Begrüßungsrede der Präsidentin, Prof. Karen Pontoppidan. Im Anschluss Empfang, ausgerichtet von der Stiftung der Akademie der Bildenden Künste München
Donnerstag, 9. Juli, 18–21 Uhr:
Vernissage in der Behncke Gallery, Ludwigstr. 7, 80539 München. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Mittwoch, 22. Juli, 19 Uhr:
Artist Talk
Xue Tan (Chefkuratorin / Leiterin für Programm und Ausstellungen, Haus der Kunst, München) und Charmaine Poh.
Devotion ⎮ Disappearance
10. 07. - 31. 08. 2026
Die Ausstellung vereint verschiedene Werke aus Charmaine Pohs Schaffen, darunter Arbeiten aus der Ausstellung „Make a travel deep of you inside, and don’t forget me to take“, die 2025 im PalaisPopulaire zu sehen war und im September 2026 im Rahmen des Preises „Deutsche Bank Artist of the Year“ im MUDEC in Mailand gezeigt wird. Von Videos über Fotografien bis hin zu Objekten untersucht „Devotion/Disappearance“, wie marginalisierte weibliche Figuren mit Unklarheit umgegangen sind, während sie gleichzeitig ihre Existenz bekräftigten. Die Protagonistinnen lassen sich nicht einfach kategorisieren, sie bewegen sich zwischen Mythos, Geschichte und Digitalem und sind gleichzeitig fest in den vielfältigen Kontexten Singapurs und seiner regionalen Diaspora verwurzelt.
KÜNSTLERIN:
Charmaine Poh
Charmaine Poh (geb. 1990 in Singapur, lebt in Berlin) schloss 2013 ihr Bachelorstudium in Internationalen Beziehungen, Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Tufts University in den USA ab und 2019 ihr Masterstudium in Visueller und Medienanthropologie an der FU Berlin. 2021 und 2022 war sie Dozentin für Interdisziplinäre Studien und Dokumentarische Praxis an der NTU ADM in Singapur. Ihre Arbeit umfasst Medien, bewegte Bilder und Performance, um Ideen von Handlungsfähigkeit, Reparatur und Körper über Welten hinweg zu zerlegen, zu hinterfragen und festzuhalten. Sie orientiert sich an Strategien der Sichtbarkeit, Undurchsichtigkeit, Abweichung und Zukunft, auch durch zahlreiche Performances, Vorträge und Workshops.
Charmaine Poh stellt seit 2016 international aus, unter anderem im Singapore National Museum, im Seoul Museum of Art, im Singapur-Pavillon der Architekturbiennale Venedig (2021) oder auf der Biennale Venedig „Foreigners Everywhere”, kuratiert von Adriano Pedrosa (2024). Als „Künstlerin des Jahres 2025” der Deutschen Bank waren ihre Werke in einer Einzelausstellung im PalaisPopulaire der Deutschen Bank in Berlin zu sehen (11. September 2025 bis 23. Februar 2026) und werden in der gleichen Konstellation im MUDEC, Mailand, vom 17. September bis 1. November 2026 gezeigt. Als erste Singapurerin wurde Charmaine Poh mit dem renommierten Villa Romana Preis 2026 ausgezeichnet. Ihre Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Vega Foundation, der Sunpride Foundation, KADIST, Morgan Staley Bank und der Deutschen Bank. Bildkredit: Mengwen Cao.

Mengwen Cao