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02. Februar 2026
Journalistin Evelyn Vogl schreibt am 02. Februar 2026 in dem Artikel "Menschen, die etwas bewegen wollen" in der Süddeutschen Zeitung über die von der Galeristin Dietlinde Behncke ins Leben gerufene Gesprächsreihe "Munich Speech":
"Es war im Herbst 2014, als die Kulturmanagerin, frühere Journalistin und heutige Galeristen Dietlinde Behncke ihre Gesprächsreihe, die „Munich Speech“, ins Leben rief, um Verantwortliche aus Kultur und Wirtschaft, mitunter auch Politik zum Dialog einzuladen. „Ich will Persönlichkeiten einladen, die München verändern, für München wirken, die München Visionen geben“, so ihr Credo. (...) Erster Gast war im November 2014 der damalige Leiter des Kunstvereins, Bart van der Heide. Ein freundlicher und verbindlicher, aber zu jener Zeit auch etwas schüchtern auftretender Mann von 40 Jahren. Kürzlich war er wieder zu Gast. (...) In den Jahren dazwischen kamen neben Museumsleuten wie Roger Diederen (Kunsthalle), Angelika Nollert (Designmuseum), Andrea Lissoni (Haus der Kunst) und Eva Kraus (Bundeskunsthalle) auch Theater- und Opernintendanten wie Matthias Lilienthal, Andreas Beck, Serge Dorny und Alexander Liebreich. Kulturvermittler wie Markus Michalke, Anna Kleeblatt und Max Wagner (Initiative Kulturzukunft), Politiker wie Wolfgang Heubisch oder Diplomaten wie US-Konsul Timothy Liston nahmen ebenso Platz neben Dietlinde Behncke wie die Gründer der Digitalmesse Unpainted Annette Doms und Benedict Rodenstock sowie Wirtschaftsleute wie Jan Fischer (Art Space Berlin), Moritz Schularick (Ökonomieprofessor), Michael Brehm (KI-Start-Up-Gründer), Monika Schnitzer (Vorsitzende der Wirtschaftsweisen) und Stefan Vilsmeier (CEO Brainlab). In der Pandemie wurde manches digital fortgesetzt, mitunter auch unter freiem Himmel im Garten. Inzwischen finden die Munich Speeches im Wechsel mit Artist-Talks in der von Dietlinde Behncke gegründeten Behncke Gallery statt. Statt 40-50 Zuhörer drängen sich längst bis zu 100 Personen in dem ebenfalls nicht übergroßen Raum. Aber noch immer strahlen die Veranstaltungen einen Hauch von privatem Salon aus. In deren Mittelpunkt: gute Gespräche."
